nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Re: 10 MP in Billigcams - was soll das?

Von: Anton Ertl (anton@mips.complang.tuwien.ac.at) [Profil]
Datum: 14.04.2008 17:18
Message-ID: <2008Apr14.171818@mips.complang.tuwien.ac.at>
Newsgroup: de.alt.rec.digitalfotografie
Wolfgang Weisselberg <ozcvgtt02@sneakemail.com> writes:
>Marcus Jodorf <trap@killfile.de> wrote:
>
>> Simpler Ansatz eigentlich.
>[Stacking]
>
>> Funktioniert leider nur wirklich gut, wenn sich entweder die
>> Aufnahmeszene wenig zwischen den Bildern ändert, also relativ statisch
>> ist oder wenn man eine Kamera hat, die sehr schnelle Serienbildfolgen
>> kann (was meine leider nicht schafft). Ansonsten fängt man sich u.U.
>> Artefakte ein.
>
>Also nicht viel anderes als eine entsprechend laengere
>Belichtung bei vernuenftigen ISO-Werten, oder?

Ich sehe zwei Unterschiede, die Stacking besser machen koennten:

* Du kannst es noch zusaetzlich zu einer niedrigen Empfindlichkeit
machen, um eine noch niedrigere Empfindlichkeit bei noch laengerer
Belichtungszeit zu simulieren.  Technisch gesehen arbeitest Du dann
mit simulierten tieferen Kuebeln.  Das ist nur dann ein Vorteil,
wenn Du ohnehin schon bei der niedrigesten Empfindlichkeit der
Kamera bist, sonst kannst Du auch einfach so eine niedrigere
Empfindlichkeit und eine laengere Belichtungszeit waehlen.

* Wenn die Software gut genug ist, kann Stacking auch ohne Stativ
funktionieren, auch in Faellen, wo die gleiche Gesamtbelichtungszeit
zum Verwackeln fuehren wuerde.

- anton
--
M. Anton Ertl                    Some things have to be seen to be believed
anton@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html

[ Auf dieses Posting antworten ]

Antworten