Re: Scannen von Dias
Von: Helmut Aschauer (aschauer.h@aon.at) [Profil]
Datum: 14.08.2007 16:51
Message-ID: <C2E78DFA.A11C%aschauer.h@aon.at>
Newsgroup: de.alt.rec.digitalfotografie
Datum: 14.08.2007 16:51
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> Richard W. Könning in <news:f9r4k2$i15$02$1@news.t-online.com>: > >> "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> wrote: >> >>> Hans Wein in <news:f9pnka$l0e$03$1@news.t-online.com>: >>> >>>> Ulrich F. Heidenreich wrote: >>>> >>>>> Was er dort macht, ist den Tacho dreier 100 km/h fahrenden Autos zu >>>>> manipulieren, daß der eine 10, der zweite 100 und der dritte 1000 km/h >>>>> anzeigt, um daraus dann freudestrahlend zu schließen: Sie kommen in >>>>> der gleichen Zeit trotzdem alle gleich weit, weil die Straße keine >>>>> km/h sondern nur km kennt. >>>> >>>> Falsch. >>> >>> Wieso Falsch? Seine drei Bilder haben definitiv die gleiche Auflösung. >>> Er hat nur jeweils ein Schild mit Falschangeban drangestellt. Und hat >>> dann das Ergebnis durch ein sinngemäßes "Ein Bildschirm hat keine Dots >>> per Inch, sondern nur Dots" erklärt. >> >> Wieso sind das Falschangaben? > > Wenn ich an den tatsächlichen Punkten pro Zoll nichts ändere (und das > hat er nicht getan, obwohl er von 'these three images below are now > scaled individually to' spricht) sondern nur die dpi-*Einträge* > manipuliere, möchte ich sehr wohl von Falschangaben schreiben dürfen. > >> Der Punkt ist, die allermeisten >> Bilddaten auf Monitore anzeigenden Programme scheren sich einen Dreck >> darum, wie groß der Monitor in Zoll oder Zentimeter ist. Damit sind >> irgendwelche dpi-Angaben für diese Programme völlig belanglos und eine >> 7dpi-Angabe ist nicht falscher oder richtiger als eine 700dpi-Angabe. > > Die Angaben an sich sind falsch, wenn lediglich die Angaben, aber nicht > die Auflösung selbst verändert wurde. > >> Was die Anzeigeprogramme (und den Anwender) interessiert, ist die >> Monitorgröße (bzw. die Größe des von der Grafikkarte generierten >> Bilds) in Pixel. > > Eben. Und ein 720dpi-Bild hat halt mehr Pixel als ein 72 dpi-Bild. > Was nicht unbedingt auf 720 oder 72 Pixel per Zoll auf dem Ausgabegerät > herausläuft, weil ja dessen Pixeldichte für die Größe ausschlaggebend > ist. > >>>> Wer auch nur ein Fünkchen Ahnung von GDI-Systemen hat, dem ist >>>> von Anfang an bekannt, dass sich diese bei der Bildschirmdarstellung von >>>> Bitmaps ausschließlich für deren absoluten Größe, angegeben in Pixel, >>>> interessieren. >>> >>> Richtig. Und ein Bild mit 7 dpi hat definitiv weniger Pixel als eins mit >>> 70 dpi. >> >> Unsinn. > > Unsinn? 7 Punkte pro Zoll sollen genausoviele Punkte sein wie 70 Punkte > pro Zoll? > >> Selbstverständlich hat ein Bildschirm auch dpi, nur interessiert das >> so gut wie niemanden. > > Und genau da liegt IMHO der 72 DPI-Irrtum begründet. Mich darf bei der > Auflösung nicht die dpi-Zahl des Monitors interessieren. Die ist nur > dann ein vergleichbarer Wert, wenn gescannte Vorlage, Bildschirm und > Druckformat gleich groß sind. > >>> dpi auch identisch groß dargestellt werden. Gibt er doch selbst zu: Alle >>> drei Bilder haben 2820 dpi. Er hat dann lediglich behauptet(SIC!), das >> >> Die Bilddateien "haben" nicht 2820 dpi, > > Gut. Für Dich Erbsenzähler: Sie sind mit einer Auflösung von 2820 dpi > gescannt worden. Und an dieser Auflösung hat er nichts geändert. Alle > drei Bilder haben dieselbe Anzahl von Pixeln pro Zoll^W welche > Maßeinheit auch immer und werden deswegen freilich auch gleichgroß > dargestellt. > >>> Zielführender wäre es gewesen, zu zeigen, welche Briefmarke sich auf >>> einem Bildschirm ergibt, würde man ein Dia in der irrigen Hoffnung, 72 >>> dpi sei für eine Bildschirmdarstellung optimiert, scannen würde. >> >> Unsinn. Die Verwendung eines Konzepts (dpi), > > dpi ist kein Konzept, sondern die Maßeinheit für die Auflösung. Ändere > ich die Auflösung nicht, ändert sich auch an den dpi nichts. > >> das in einer bestimmten >> Umgebung (Monitoranzeige) ignoriert wird, ist unsinnig. > > Ich erachte es eher als unsinnig, die dpi-*Angabe* eines Bildes zu > ändern, während ich die dpi des Bildes selbst unverändert lasse, um dann > hinterher freudestrahlend: "Ätsch, der Monitor stört sich nicht an den > dpi" zu äußeren. > > Richtig wäre eher: "Sch***e, der Monitor ist auf meine Manipulation > nicht hereingefallen. Es bringt also nichts, 72dpi an die ansonsten > unveränderte Datei dranzuschreiben. Sie wird vom Monitor deswegen nicht > besser oder schlechter dargestellt, als wenn ich die Ursprungsangabe > 2820 dpi drin hätte stehen lassen." > > CU! > Ulrich Ich habe nicht alles gelesen, aber ich denke, es handelt sich hier um eine Begriffsverwirrung. DPI ist die Angabe, wie viele Pixel/Punkte auf einen Inch AUSGEGEBEN (z.B. gedruckt) werden. Das wäre so, als wenn jemand fragt, wie viele PS hat dein Auto und du antwortest: 100km/h. DPI ist keine Maßeinheit für eine Bilddatei, sondern gibt lediglich die Punkte/Inch an, die gedruckt werden. Möchte man also eine 400-Pixel-Datei (Breite) mit 300DPI ausdrucken, ergibt das ein Foto von ca. 3,4 cm Breite, das gleiche mit 72 DPI ausgedruckt, ergibt ein Foto mit 14,11 cm. Wenn also ein Scanner mit 300 DPI einscannt, dann geht er davon aus, dass du die Vorlage von 10 x 15 cm mit 300 DPI AUSDRUCKEN willst und liefert dir 1181 x 1772 Pixel. Bei 72 DPI wären das 283 x 425 Pixel. Die Darstellung im Web bezieht sich (fast) immer auf die Pixel. Es werden also 283 x 425 Pixel dargestellt, und je nachdem, wie fein dein Monitor auflöst, bedeckt nun das Bild einen Teil deines Monitors. Habe ich die Fragen überhaupt richtig verstanden ;-) ???? Helmut[ Auf dieses Posting antworten ]
