Re: Neu bei BK:NY Steak Sandwich
Von: Andreas M. Kirchwitz (amk@spamfence.net) [Profil]
Datum: 03.07.2008 18:52
Message-ID: <slrng6q0u4.evd.amk@krell.zikzak.de>
Newsgroup: de.alt.fan.fastfood
Datum: 03.07.2008 18:52
Message-ID: <slrng6q0u4.evd.amk@krell.zikzak.de>
Newsgroup: de.alt.fan.fastfood
Joerg-Olaf Schaefers <olaf@usenet.fx3.org> wrote: >> Döner-Buden haben meist nur wenige >> oder gar keine Sitzplätze, > > Die meisten mir bekannten Dönerbuden und Ocakbasi haben ausrei- > chend Sitzplätze. Wenn man den direkten Vergleich will (unsinnig, > aber bitte) findest in jeder beliebigen deutschen Fußgängerzone > entsprechend große Lokalitäten mit mehr als 20/30 Sitzplätzen. Es mag lokale Unterschiede geben. Die Döner-Buden in meinem überschaubaren Heimatdorf haben wahlweise 2-3 hohe Stehtische, die oft schon besetzt sind, oder die Läden sind etwas größer mit normalhohen Tischen und Stühlen, aber da soll man sich, wenn man auch in Zukunft gut bedient werden möchte, nicht seinen Auf-die-Hand-Döner essen, sondern von der Karte ein richtiges Gericht verzehren ("Döner-Teller" ;-), was natürlich mehr kostet. Da wird man im allgemeinen aber auch richtig bedient, eben ein Restaurant. Zugegeben, sofern der Laden nicht rappelvoll ist, sehen das die Betreiber meist nicht so eng. An der normalen Currywurst-Bude ist aber meist nix mit hinsetzen. Okay, hier im Dorfzentrum gibt's eine, da kann man auch Schampus kaufen. Muss man aber trotzdem stehen. >> eigene kostenlose Parkplätze sind selten, > > Das ist in Innenstadtlagen ein generelles Problem. Kostenlose > Parkplätze gibt es bei McDonalds allerdings auch nur in Rand- > lagen. Also dort, wohin sich Fußgänger doch eher selten verir- > ren. Das ist hier im Dorf bunt gemischt und kein Umweg. Randlage ist hier was anderes. ;-) Für Autofahrer ist McDonald's mit seinen relativen vielen (günstig gelegenen) Filialen, die einen eigenen Parkplatz haben, schon eine prima Sache. Ja, andere haben das auch, aber sehr viel seltener. Wenn ich ein Auto am Hals habe und nicht nur was mitnehmen, sondern mich hinsetzen und in Ruhe essen will, lande ich mangels Alternativen meist bei McDonald's, obwohl das Essen dort mit Abstand das langweiligste ist, was ich im Fastfood-Bereich kenne. Das Naschzeug im McCafe ist ganz lecker, aber das ist ja *noch* ungesünder als die Burger. Und ziemlich überteuert. >> sanitäre Einrichtungen gibt's oft nicht > > Richtig ist, dass _kleinere_ Dönerbuden oder Dönerstände in Fuß- > gängerzonen keine sanitären Einrichtungen besitzen. Das ist dann > halt "really fastfood". Sein Geschäft verrichtet man dann einfach hinter der Bude. Nach zwei Sixpack Bier gelegentlich auch schon mal davor. >> Sofern es kein 24/7-Imbiss ist, sind je >> nach Nachfrage abends die Zutaten zu einer nicht vorhersehbaren Zeit >> verbraucht - Pech, wenn man dann noch Hunger hat. > > Hübsch dramatisiert, aber nicht zu halten. Das Szenario dürfte > reichlich selten sein (Subways aus bekannten Gründen aussen vor). > Im Fall des Falles findest du in einer beliebigen deutschen Fuß- > gängerzone zu halbwegs normalen Zeiten weit mehr Dönerbuden oder > Ocakbaşı ... ach, siehe oben. Nee, also mal abgesehen von echten 24/7-Buden oder solchen, die ganz bewusst nachts das hungrige Disco-Publikum bedienen wollen, ist irgendwann abends der Dönerspieß einfach leer. Und dann schraubt da auch niemand mehr 'nen neuen in den Grill rein. Und das passiert mir so häufig, wie ich bei Subway nicht das Brot kriege, was ich will. Also rein gefühlt praktisch immer. ;-) > In Kneipenvierteln, rund um Kinos oder Clubs auch solche, die > dich bis zur Sperrstunde füttern. Was ist eine Sperrstunde? >> aber wer das gesamte Paket will, bekommt dort >> den unschlagbaren zuverlässigen Rundumservice. > > Service? Bei McDonalds und BK? Die meisten Menschen gehen zu > McDonalds, weil sie gerade keinen Service wünschen oder benötigen. Im Gegensatz zum (viel teureren) Restaurant, richtig. Aber nicht im Gegensatz zur Imbiss-Bude, die außer dem blanken Essen nichts zusätzlich bietet, oft nicht mal eine Gelegenheit, um sich die Hände zu waschen. > Und nein, dass ich mich anstellen darf, um wie in einer Kantine > mein Essen zu bestellen, zu warten, und mitzunehmen, läuft bei > mir ebenso wenig unter Service, wie ein Sitzplatz, das Abräumen > des Tisches durch Personal oder die Reinigung sanitärer Anlagen. Der Service ist aber da - dass Du ihn nicht willst, liegt an Dir. Auch ich will ihn oft nicht, und deshalb geh ich auch gar nicht so häufig zu McD und BK. Aber manchmal will ich ihn schon. ;-) > Eine Beratung habe ich bei McD oder BK jedenfalls noch nicht er- > lebt Viel zu beraten gibt es bei Fastfood normalerweise nicht, aber wenn ich mal Fragen hatte (z.B. "Welche Soße würden Sie mir dazu empfehlen?"), wurden die auch ohne Murren beantwortet. Da sehe ich nirgendwo große Unterschiede, ob nun Burger, Döner, Currywurst oder belegtes Brötchen. Die Angestellten werden meist schlecht bezahlt und haben eher wenig Lust auf Smalltalk, weil sie den Job meist nicht als Erfüllung ihres Lebenstraumes sehen. Eine Ausnahme ist die kumpelhafte Art bei inhabergeführten Currywurst-Buden, aber ich kann nicht beurteilen, ob das auch außerhalb meines Dorfes derart stark ausgeprägt ist. Macht aber riesig Spaß und kann ich jedem empfehlen. Mahlzeit ... Andreas[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Peter Bruells (03.07.2008 20:25)
- Joerg-Olaf Schaefers (03.07.2008 20:53)
