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Re: Woher Rezept für Brille?

Von: Sonja Krause (takumi@gmx.de) [Profil]
Datum: 04.10.2007 09:29
Message-ID: <fe2434$fs1$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.alt.augenoptik
Hallo,


"Olav Kroeger" <hol_a_ruehrei_hol_a_radio@web.de> schrieb:

> Mmmmh, ich hätte halt gemeint, dass eine Lesebrille nix anderes als eine
> Lupe auf der Nase ist.
> Gibt ja schon überall an den Krabbeltischen Lesebrillen. Sind die nix?

lass es mich kurz fassen: die Augen der Menschen sind unterschiedlich weit
auseinander. Das nennt der Optiker Augenabstand oder Pupillendistanz. Eine
individuell angefertigte Brille berücksichtigt das. Eine Fertiglesehilfe
wird halt mit einem Maß gefertigt, mit Glück passt das, mit Pech passt das
nicht. Zum Mitnehmen und kurz mal Preisschild im Supermarkt angucken sind
die Fertiglesehilfen ja ok, aber bei längerem Lesen können Kopfschmerzen
auftreten.
Über unterschiedliche Stärken rechts/links oder eventuelle Zylinder wurde
hier ja auch schon geschrieben. Außerdem werden an Brillengläser höhere
Ansprüche gestellt, was Fehlerfreiheit angeht als an Fertiglesehilfen.

Gruß Sonja



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