Re: Der Zufall,
Von: Ingrid Liebeler (astro-liebeler@t-online.de) [Profil]
Datum: 17.11.2008 10:42
Message-ID: <eva2i4lsmgphccotiv16dln1rfft9kn6og@4ax.com>
Newsgroup: de.alt.paranormal de.alt.astrologie
Datum: 17.11.2008 10:42
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On Wed, 12 Nov 2008 18:24:11 +0100, "Klaus P. Huber" <aon.912539900@aon.at> wrote: >> >Klar ist fuer Menschen, die an Wiedergeburt glauben, >> >die These, dass verstorbene Seelen moeglichst schnell >> >wieder ins "Irdische" zurueckkommen wollen. >> >> Das weiss man nicht. Ich bin ueberzeugt von Karma und Reinkarnation. >> Doch besteht dazu ja nicht unbedingt immer ein Muss oder ein Zwang >> oder ein Wille respektive der Wunsch. Das Ziel ist ein anderes. >> Sich zu befreien von diesem Kreislauf der Geborenwerdens, Sterbens und >> Wiedergeborenwerdens. >> Ich moechte nicht wiedergeboren werden. Du? > >Wenn ich noch etwas zu erledigen habe, auf dieser Erde, dann schon;-). Ach was heisst schon "noch etwas zu erledigen" haben? Ich denke eher, man hat seine Lektion(en) noch nicht begriffen, erlernt oder erkannt. Darum geht es IMHO. Wir werden solange zurueckkehren, bis wir endlich verstanden haben. Bis wir unsere Aufgaben erfuellt haben. Und darueber hinaus gibt es Seelen, die freiwillig zurueck- oder wiederkehren oder erstmals inkarnieren, weil sie helfen, anderen beistehen wollen. Dies haben sie sich zur Aufgabe gemacht. Sie werden Mensch, um anderen Menschen etwas mitzuteilen und/oder um anderen Menschen beizustehen, behilflich zu sein als Mensch(en) und nicht als Engel (Schutzgeist, Schutzgeister). Jungfrau-Geborene oder jene mit dem Aszendenten Jungfrau sind oft jene, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in helfenden und heilenden Berufen taetig zu sein oder im Pflege- und Betreuungs- dienst. Sie sind die Ordentlichen, Pflichtbewussten mit altruistischen Gefuehlen. Und oftmals auch jene mit heilenden Faehigkeiten. Das 6. Haus. Beim zwoelften kann derartiges karmischer Natur sein, als Pflicht oder Lektion (karmische Aufgabe). Man spricht auch von Berufen im Gesundheitsdienst oder -bereich. Im negativen Sinne kann das aber auch zur Pedanterie und zum Zwangsdenken und -handeln ausarten. Zur Pingeligkeit, zur ueber- triebenen Ordentlichkeit und Sauberkeit. Uebertriebener Ordnungs- sinn und u.U. sogar zum Wasch- und Kontrollzwang. Zwaenge eben. Jetzt allgemein mit dem SATURN im Zeichen JUNGFRAU kann derartiges zu Tage treten ... Offenkundig werden, sich manifesteren, zeigen ... Kurz: zur Pedanterie. (Denkt an mein permanentes 'Fehler-Korrigieren-Wollen' ... ;-) ) Schliesslich bin ich Aszendent Jungfrau und habe auch Merkur und Jupiter im Zeichen Jungfrau, worueber im vergangenen Lebensjahr der Saturn lief im Transit.) [...] snip >> Erkennen und erfahren ist nicht wissen. >> Wahrheit oder Gott kann man nur erfahren oder erkennen. >> Wissen kann man diesbezueglich nichts. > >Wieso? Kurz: Weil dem so ist. Goettliches manifestiert sich niemals offensichtlich. Es gibt immer nur versteckte Hinweise. Diese kann man wahrnehmen, bemerken, registrieren oder nicht oder sogar geflissentlich ignorieren, weil man nicht daran glauben WILL. Weil man bewusst wegschaut. Wache Menschen aber (hingegen) bemerken sie. Und natuerlich ist das immer/stets eine Frage der Interpretation. Darum spricht man auch von der Kunst der Deutung. >> Und wie verhaelt es sich mit der Liebe oder was man dafuer haelt? > >Los hormonos, meistens........;-)? Aber nein. Da stellt sich die Frage: Was bewirkt das Ausschuetten/die Aus- schuettung von Hormonen? Was war zuerst da? Reiz und Reaktion. Wahrnehmung und Reaktion/Reagieren/Hormonausschuettung. Oder werde Hormone einfach so ausgeschuettet (der Trieb)? Mich interessiert mehr Agape. Die reine und nicht erotische Liebe. Oder eben die altruistische, ideale Liebe. Nicht dass ich etwa nicht auch ein Sexualleben haette, Triebe und Begierden. Doch ich erstrebe eher Sublimation, die Verfeinerung von Gefuehlen. Aus anfaenglich erotischer Liebe kann freundschaftliche Liebe werden (filis). Agape - Eros - Filis (nicht "philos", der Mensch). Am schoensten und wundervollsten ist es, wenn beides zusammen- kommt, wenn reine echte Liebe Erfuellung findet in der sexuellen Ver- schmelzung und Vereinigung. Finde ich jedenfalls. Purer Sex stoesst mich eher ab. Doch vielleicht unterscheiden Maenner und Frauen sich in dieser Hinsicht. Ich weiss es nicht. Vielleicht sind sie auch gar nicht so unterschiedlich. Reine Triebhaftigkeit jedoch hat mit Liebe natuerlich nichts zu tun. (Die Befriedigung von triebhaften Geluesten.) Liebe ist Nehmen und Geben. Liebe bedeutet auch: sich verstroemen oder aufgehen in einem anderen, in/bei einer Taetigkeit oder Landschaft (Kontemplation). Und es gibt schliesslich die selbstlose und uneigennuetzige oder bedingungslose Liebe. Die altruistische. Liebe ist oder kann allumfassend sein. > >> Man spuert, man fuehlt sie (es). > >Testosteron, Oestrogen. Ach das allein ist es doch nicht. > >> Doch sicher kann man sich da nie sein. > >Wer schon? > >> Oder? > >Fix is nix;-). > >> Gewissheit? > >Worueber: dass Liebe existiert. >Ich meine: ja, aber selten. >Meistens wird sexuelle Anziehung mit Liebe verwechselt. Ja schon. Klar. Doch die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind ist eine andere. Oder wenn man ein Menschenfreund ist ... Schoen finde ich Berufe, bei denen oder durch die Menschen Menschen Freude schenken. Das kann Musik sein, oder Komik usw. usf. Nach meiner ersten Lebenskrise im Alter von 23 Jahren habe ich beschlossen, fuer andere Menschen da sein zu wollen. Andere zu begleiten. Anderen zuzuhoeren. Und dabei ist es trotz herber Enttaeuschungen besonders durch das Usenet aber doch geblieben. Doch das kostet Geduld und Kraft. Ueben muss ich mich noch in Geduld und Nachsicht, wie auch in Gelassenheit. Verzeihen zu koennen. Anderen etwas nachsehen koennen. Anderen vergeben (zu) koennen. Sich nicht provozieren und zu unbedachten Aeusserungen hin- reissen zu lassen. > > >> Ist/bedeutet Gewissheit *Wissen*? > >Bin kein Sprachwissenschaftler. Der Wortstamm ist zwar derselbe, >die Bedeutungen aber duerften unterschiedlich sein?. Ungewissheit ... Es gibt fast nichts quaelenderes. > >> Im Leben gibt es keine Garantie. Wenn man sich einfach nicht sicher sein kann ... > >Doch. Eine gibt es. Leben ist endlich. Ja zweifellos. ;-( Darum: carpe diem (nutze den Tag) Zeit ist kostbar. [...] > >Bei uns in der Grossstadt streuen zu gewissen Zeiten Leute >Spielkarten auf Buergersteige. Absichtlich oder nicht. >Wurscht. Frueher haette ich da noch etwas "hineininterpretiert". Du genau das war da vorne kuerzlich auch der Fall! Dort wo die liegende Zwei auffem Gehweg lag und daneben auf der Strasse. Da sich dort in diesem Bereich aber die Montessori- Schule befindet, dachte ich unwillkuerlich an Kinder ... Sowas habe ich bislang noch nie erlebt ehrlich gesagt. Dass Spielkarten auffer Strasse liegen. Echt nicht! > >> Und dennoch fand das Teil eben meine Aufmerksamkeit. >> Und auch wieder ein andermal, als ich in Begleitung meiner Mutter >> 8 Tage nach Allerheiligen an einem ganz normalen Samstag mit >> ihr gemeinsam spazieren gegangen bin weil das Wetter so wunder- >> schoen gewesen ist, und wir unsere Einkaeufe fuer das Wochenende >> bereits am Freitag erledigt hatten genau wie am Freitag vor Allerhei- >> ligen. Man war aber in entspannter Stimmung da bei dem Spazier- >> gang und nahm darum das Teil wahr, das da so huebsch mitten auf >> dem Gehweg lag (und vielleicht noch immer da liegt). >> Wir ZWEI sind hier im Haus halt uebrig geblieben ... >> Die Anderen haben uns verlassen. Dreie sind gestorben, einer ist >> ausgezogen und hat geheiratet. Die/unsere Haustiere sind auch ver- >> storben. Wir haben im Moment/momentan nur uns; wir sind zu zweit, >> wir sind ZWEI ... Und wir sind neulich jemandem zu zweit begegnet, >> jemand ganz Besonderem ... > >Ah, jetzt verstehe ich in etwa, welcher Zusammenhang hier fuer Dich >(zumindest im Subjektiven) besteht. Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft geworden. Sind aufeinander angewiesen - im Guten wie im Schlechten. Da ich nicht vh bin und auch keine Kinder habe, sie, meine Mutter nach sechzig Ehejahren ihren Lebensgefaehrten verloren und sie dieses Zweifamilienwohnhaus geerbt hat, in dem auch ich mietfrei lebe, wir das Haus instandhalten muessen und uns um einander kuemmern ... >Wer hat das wohl dort plaziert. Ist es etwa ein Seelenverwandter >von Dir und/oder Deiner Mutter? [Diese auf dem Gehweg liegende ZWEI.] Aber nein. Das ist irgendjemandem aus der Hand gefallen. Irgendwelchen fremden (unbekannten) Personen. Da hat jemand eine Tuete aufgerissen, vielleicht neulich zu Halloween, waren vielleicht Suessigkeiten d'rinnen oder was weiss ich ... Hatte ja niemand wissen koennen, dass ich da vorbeikomme und ein wenig spaeter auch noch "zu zweit" gemeinsam mit meiner Mutter (ein paar Tage spaeter). Das ist unsere Projektion. Wir Menschen projizieren Inneres nach Aussen ... Sagen, denken und meinen jedenfalls die Psychoanalytiker. Wir richten/lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge und interpretieren irgendetwas da hinein. Ich erzaehlte davon hier im Usenet nur als Beispiel fuer einen Zufall. Wie witzig man Banales (banale Erscheinungen und Begebenheiten des Alltags) finden und was man dahinein projizieren kann. Nicht mehr und nicht weniger. Ich waere psychotisch, wenn ich tatsaechlich mehr darin saehe als vorhanden ist und moeglich sein kann. Wenn ich nun tatsaechlich glaubte, dass irgendein Seelenverwandter, boeser Mensch oder Geist *bewusst* dieses Teil auf den Gehweg gelegt haette, um mir, ausgerechnet mir irgendein Zeichen zu geben, wenn ich das/sowas glaubte/annaehme, DANN ... Dann waere ich verrueckt. Dann wuerde ich spinnen. Dann fuehlte ich mich verfolgt. Das bezeichnete man dann als Paranoia. Ingrid[ Auf dieses Posting antworten ]
