Re: Astrologie - Teufelswerk
Von: Rainer Willis (rainerwillis@web.de) [Profil]
Datum: 08.09.2008 13:40
Message-ID: <6ikh93Frakr8U1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.soc.weltanschauung.christentum de.alt.astrologie
Datum: 08.09.2008 13:40
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Ingrid Liebeler schrieb: > On Sun, 07 Sep 2008 10:17:48 +0200, Rainer Willis > <rainerwillis@web.de> wrote: > >> Ingrid Liebeler schrieb: >> Andererseits darf ich sagen, dass alle Astrologen Betrüger sind. > Das *darfst* Du eben nicht sagen. Das ist eine Unverschaemtheit. > Das ist ueble Nachrede und Verleumdung. Das kann belangt werden. > Du kannst wegen solcher Aeusserungen belangt werden! > Mach' Dir das bitte mal klar ... > Vor allem musst Du das beweisen (koennen). > >> Ich >> darf auch sagen, dass alle Heilpraktiker, Rechtsanwälte, Finanzberater >> oder Politiker Betrüger sind, das fällt dann unter Meinungsfreiheit. > > Das sehe ich anders. Ich werd bei Gelegenheit mal in der Juristen-NG anfragen. [...] >>> Mit dieser Materie kann und MUSS man eigene, sehr persoenliche >>> Erfahrungen machen, um ueberhaupt mitreden zu koennen, geschweige >>> denn sich ein Urteil darueber leisten, erlauben zu koennen. >> Das ist wohl richtig. Als ich mich während meines Psychologiestudiums >> mit Psychoanalyse auseinandersetzte, > > Ah sieh' an ... > Hast Du (es) abgeschlossen? Ja, sogar mit einem "sehr gut" (was nicht viel bedeutet, ich glaub, ein Drittel der Psychologiestudenten schließen mit dieser Note ab). >> erschien mir das zunächst auch ziemlich wirres Zeugs zu sein. > > Also ich hatte gerade darum Psychologie studiert ab WS 1981 > hier in Heidelberg (aber ohne Abschluss!), WEIL ich mich fuer > die Psychoanalyse interessierte, und war wie viele andere auch > dann enttaeuscht, hoeren zu muessen, dass die Psychoanalyse > nicht wissenschaftlich sei. Man hat es ja vorwiegend mit Statistik > (Testtheorie und Methodenlehre) zu tun bis zum Vor-Diplom ... > > ;-( Tja, ich hatte WS 1973 angefangen, in Hamburg, und nach dem Vordiplom erstmal fast 20 Jahre lang was anderes gemacht (hauptsächlich in Werbeagenturen gejobt, Abteilung Marktforschung). Obwohl ich Mathematik mag, war das Psychologiestudium nicht das, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Ich hab es aber dann doch wieder aufgenommen und 1996 abgeschlossen. Der Abschnitt zum Hauptdiplom war deutlich spannender, was wohl auch an meinem Lieblingsprof., einem Psychoanalytiker, lag. Ihn interessierte nämlich nicht, ob man das wissenschaftlich nennt, wir haben (neben Freud natürlich) Lacan, Heidegger, Kierkegaard, Hegel gelesen und er hat uns Vorträge über den von ihm geschätzten Zenbuddhismus gehalten. >> Je länger ich mich damit beschäftigte, um >> so logischer kam sie mir vor. > > Sie _ist_ logisch. Absolut! Aber auch nicht ungefaehrlich. > Meinem Freund damals, einem Medizinstudenten, der fuenf > Jahre aelter war als ich, hatte sie sogar geschadet. > Er hatte eine richtige Lehranalyse gemacht ... > Er wurde medikamentenabhaengig ... Was nicht unbedingt an der Lehranalyse gelegen haben muss. Aber gefährlich kann das schon sein, da geb ich dir recht. > Mein Bruder, Jahrgang'49 ist Psychoanalytischer Kinder- > und Jugendlichenpsychotherapeut (selbst.). Ich hab nur ca. zwei Jahre in meinem Beruf gearbeitet (Ehe- und Partnerberatung), bis ich merkte, dass mich die Probleme fremder Leute eigentlich herzlich wenig interessieren. Jetzt importier ich Textilien. :-) Gruß Rainer[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Franz Glaser (08.09.2008 13:56)
- Rainer Willis (08.09.2008 19:55)
- Ingrid Liebeler (08.09.2008 17:35)
- Klaus Groettinger (09.09.2008 10:53)
- Rainer Willis (09.09.2008 14:51)
- Ingrid Liebeler (10.09.2008 13:00)
