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Re: 2. CfV: Aenderung der Einrichtungsregeln Punkt 7 - Mindeststimmen

Von: Jakob Creutzig (creutzig@mathematik.tu-darmstadt.de) [Profil]
Datum: 30.08.2008 21:58
Message-ID: <mvlabeul1gy.fsf@fb04349.mathematik.tu-darmstadt.de>
Newsgroup: de.admin.news.regeln
Thomas Hochstein <thh@inter.net> writes:

> Darauf kommt es aber nicht an. In nicht wenigen Fällen geht Mail auch
> einfach verloren, wird von Absendern auf beliebig wirren Blacklists
> nicht akzeptiert, muß eine bestimmte Gestaltung der Header haben, der
> einliefernde Smarthost muß ein rDNS haben, das zum HELO paßt, usw.
> usf. Das ist aber kein Maßstab für den korrekten Betrieb eines
> Mailsystems, und nur darauf können wir sinnvoll aufsetzen.

Worauf es mE. tatsaechlich ankommt: Das Ganze ist doch eine Art
Gesellschaftsvertrag.  Der Wahlleiter bemueht sich, fuer Mail
erreichbar zu sein, der Waehler bemueht sich ernsthaft, den
Waehlleiter zu erreichen.  Solang die breite Mehrheit das aktiv
unterstuetzt, wird der Laden laufen, sonst nicht.

> Man kann diskutieren, daß Maileinlieferungsversuche unter Verstoß
> gegen RFC nicht angenommen werden müssen. Man kann weiter diskutieren,
> ob Maileinlieferungen von Hosts, die aus bestimmten, nachvollziehbaren
> Gründen geblacklistet sind (offene Relays, ...), abgelehnt werden
> können. Man kann aber die Annahme von Mails nicht in das Belieben des
> Wahlleiters stellen

Klar kann man.  Warum denn nicht?  Wir stellen doch auch ins Belieben
der Moderation, jeden Einspruch nach Lust und Laune abzulehnen oder
anzunehmen..

> Es gibt keinen akzeptablen Grund, die Maileinlieferung von bestimmten
> IPs grundsätzlich abzulehnen,

Du machst aus einem Passivum ein Aktivum.  Simon hat exakt Null
Einfluss auch Schlunds Mailpolitik.

> Der Votetaker ist dafür verantwortlich, daß er eingehende Mails
> korrekt entgegennimmt;

Falls Dir derartige Regelhuberei wirklich Spass machen sollte:
Die Mail ist aber beim Votetaker nicht eingegangen.  Sie ist
vielleicht bei seinem Provider mal aufgeschlagen, aber sie ist
nie beim Votetaker - naemlich in seiner Mailbox - angekommen.
Es lag nicht am Willen, es lag am Koennen.

Wenn die GVV keine Lust haben, eine Wahl zu uebernehmen, sollten
sie ehrlich gesagt auch nicht meckern, wenn andere aus ihrer minder
umfassenden Ressourcen ein minder perfektes Ergebnis herausholen
koennen, als jene haetten koennen, wenn sie haetten wollen.

Mann.

Jakob

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