Re: Erster Bewerbungsaufruf dana-Nachwahl III/2008
Von: Karim 'Kasi Mir' Senoucci (kasi.mir@melzone.de) [Profil]
Datum: 23.09.2008 22:18
Message-ID: <gbbive$9n9$1@jericho.melzone.de>
Newsgroup: de.admin.news.misc
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Hallo allerseits, Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> schrieb: >Marc Stürmer meinte: >> Was hat die Kenntnis vom internen Abstimmungsverhalten eines >> Moderators oder der ganzen Mannschaft damit zu tun, ob er/sie nun eine >> ordentliche Arbeit abliefert oder nicht? >Die Einschätzung des $Wähler, welche Arbeit ordentlich ist oder nicht, >kann durchaus auch von den Entscheidungen abhängen, die $Moderator >trifft. $Wähler könnte ja zu Sachfragen bzw. zur Regelauslegung eine >eigene Meinung haben und würde es begrüßen, wenn in Zukunft seine >eigene Auslegung eher in der Moderation zu Gehör kommt. Es wurde ja hier auch schon mehrmals erwähnt, daß nicht an einer konkreten Entscheidung festgemachte Fragen zu den Meinungen und Ansichten amtierender und ehemaliger Moderatoren durchaus legitim sind und hier ja auch meist beantwortet werden - sogar im Verlauf der aktuellen Nachwahl ist das schon passiert. Diese Ansichten müssen natürlich nicht zwangsläufig mit einer konkreten Entscheidung korrellieren - weil man Details anders bewertet oder besondere Bedingungen vorliegen, die grundsätzliche Meinung zu einem Thema zurückstehen lassen; manchmal kollidieren die eigenen Überzeugungen auch miteinander und müssen abgewogen werden. Im Endeffekt ist es doch so: wenn man jemanden haben will, der _immer_ so abstimmt wie man selbst es würde, dann muß man selbst Moderator werden. Im übrigen finde ich wie Marc, daß die Bedeutung der Moderationsentscheidungen überbewertet wird; weder stellen sie den Hauptanteil der Moderationsarbeit dar[1], noch sind sie der wesentliche Teil der Moderationsarbeit. Moderationsentscheidungen sind immer Ad-Hoc-Beschlüsse, die jederzeit durch die Netzöffentlichkeit gekippt werden können; die weitaus meisten - so wie aktuell - drehen sich um Detailfragen, die noch nicht einmal relevanten Einfluss auf das Ergebnis auch nur eines einzigen Verfahrens haben. Für das Ergebnis eines Verfahrens ist das Verhalten der Verfahrensbeteiligten - und mehr noch das Thema selbst - ohnehin viel entscheidender. Gruß Kasi Mir[ Auf dieses Posting antworten ]
