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Re: 1. RfD Chartaaenderung von de.soc.usenet (Diskussionsaufruf)

Von: Christian Janoff (usenet-aug-2007@janoff.de) [Profil]
Datum: 04.09.2007 18:09
Message-ID: <25302114.VNTRK081Zf@janoff.myfqdn.de>
Newsgroup: de.admin.news.groups
Adrian Suter schrieb:

> Jakob Creutzig <creutzig@mathematik.tu-darmstadt.de> scripsit:
>
>>> IMNSHO ist es auch ziemlich widersinnig, gerade in einer Gruppe, in der
>>> es um die Art des Umgangs miteinander im Usenet, zu dem eben auch FAQs
>>> gehören, geht, genau das posten ebensolcher FAQs zu untersagen.
>>
>>Es sind ja groesstenteils gar keine FAQs (mehr).  Und die meisten
>>davon werden, ohne dass ich dafuer irgendeinen Bedarf sehe, einfach
>>auch nach dsu gekippt.  Sie erfuellen in keiner Weise den eigentlichen
>>Zweck einer FAQ, die Redundanz in der Gruppe zu begrenzen, eher
>>im Gegenteil.
>
> Die FAQs in dsu erfüllen aber durchaus eine andere Funktion als in anderen
> Gruppen. Sie sollen ja durchaus die Diskussion anregen [...]

Inwiefern soll das denn notwendig sein? Wenn der Traffic der Gruppe
so gering ist, daß eine "Anregung" von außen erforderlich ist,
spräche
das eher für die Löschung der Gruppe.

Und dann habe ich noch ein paar kleine (rhetorische) Fragen:

Nehmen wir einmal an, der Zweck der erwünschten Diskussionen sei (mal
abgesehen von einer Trafficsteigerung) das Zurdiskussionstellen der
Texte mit dem Ziel, sie zu modifizieren. Wie kommt es dann, daß manche
Texte einen Stand von vor einigen _Jahren_ haben? Warum werden sie in
der immer gleichen Form gepostet, wöchentlich, sogar über Jahre hinweg?
Wenn die Texte so gut sind, wie sie sind (was offensichtlich heftig
umstritten ist), muß man sie nicht mehr in de.soc.usenet posten. Und
warum muß man eine ernsthafte und aktive Beteiligung der Autoren mit
dem angenommmenen Ziel der Modifikation mit der Lupe suchen?

Eine mögliche Erklärung dafür wäre, daß meine Annahme, die Texte
würden
zur Diskussion gestellt, um sie im Laufe der Zeit zu modifizieren,
falsch ist.

Die Faktenlage und die Äußerungen hier in der Diskussion weisen leider
stark darauf hin, daß es in erster Linie entweder darum geht, daß manche
ihre "Weltsicht" durch die Texte in de.soc.usenet vertreten wissen wollen,
oder daß es ihnen darum geht, daß der Zustand einer "Trollgrube"
möglichst
erhalten bleibt. Sprich: Sie heißen das Posten der Texte gut, weil es für
sie eine Art gewünschte gezielte Provokation darstellt. Wer interessiert
sich hier eigentlich für die Gruppe an sich?

> Es steht ja sogar in der dsu-Charta: Leute, hier könnt ihr diskutieren, wie
> diese Texte zu verstehen sein sollen und welchen Status sie haben.

Richtig. Aber da steht nirgends, daß die Texte, über die man in der
Gruppe diskutieren kann, auch in der Gruppe gepostet werden müssen.
Schon gar nicht, wenn sie dermaßen polarisieren.

> Wenn die FAQs also zu Diskussionen führen, dann sind diese
> Diskussionen nicht ein ärgerliches Nebenprodukt, [...]

Wenn Troll-, Offtopic- und beleidigende Beiträge zu Diskussionen führen,
dann sind diese Diskussionen auch kein ärgerliches Nebenprodukt.

Christian

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