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Re: Unkenntlichmachen der E-Mail-Adressen bei Wahlergebnissen

Von: Thomas Homilius (thh19720919-20051220thomashomiliusdallusenet@yahoo.de) [Profil]
Datum: 02.02.2007 19:25
Message-ID: <1542990.WKMlgNyhOT@news.thomas-homilius.dk>
Newsgroup: de.admin.news.groups
Jan Pluntke <ulmai@gmx.de> schrieb am Freitag, 2. Februar 2007 08:15:

http://img162.imageshack.us/my.php?image 060611wahleninchemnitzfuerob.png

> Schriebest Du nicht: "Wenn das jeder so machen würde wie ich, dann ist
> Wahlmanipulation praktisch ausgeschlossen."?
>
> Da es keinerlei Möglichkeit gibt, zu überprüfen, ob der
> veröffentlichte Wahlschein dem abgegebenen entspricht, würde eine
> solche flächendeckende Veröffentlichung Wahlmanipulation nicht im
> geringsten ausschließen.

Die meisten Menschen in Deutschland sind normal veranlagt und neigen nicht
dazu sich selbst zu betrügen. Sie werden also genau den ausgefüllten
Wahlschein abgeben wollen den sie auch veröffentlicht haben (wenn si ihn
veröffentlichen). Ob dieser Wahlschein auch ankommt (Briefwahl) ist eine
andere Frage!

Du hast aber in gewisser Weise Recht. Viel besser wäre es, dass der Staat
für den Wähler fakultativ die öffentliche und namentliche Abstimmung von
sich aus zulässt und unterstützt! Ich hätte auch nichts dagegen, wenn
öffentliche und namentliche Abstimmungen in Zukunft zwingend Pflicht wären.
Die derzeitige "geheime Wahl" halte ich außerdem persönlich für
unnötig, im
Usenet kann ich auch nicht anonym und geheim abstimmen.

Thomas Homilius
--
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